Was muss man beim Tuning eines Tamiya On-Roaders beachten? - Technik Tipp

Was muss man beim Tuning eines Tamiya On-Roaders beachten?

Fahrzeuge / Baukästen der Firma Dickie-Tamiya sind sehr weit verbreitet und werden von Jung und Alt gerne gebaut und gefahren. Tamiya bietet hier viele verschiedene Chassis Typen an wie z.B. die erfolgreichen TT-01, TT-02, TT-02e und TB-02. Alle diese Fahrzeuge werden mit unterschiedlichen Karosserien geliefert und sind grundsätzlich als Basisversion erhältlich.

Aber was ist, wenn die Geschwindigkeit nicht ausreicht und das Fahrzeug schneller seine Runden drehen soll? Hier bietet Tamiya eine Menge Tuningteile an. Wir nehmen hier mal das Basischassis TT-01 als Grundlage unseres Tunings.

Als erstes denkt man sicherlich an einen neuen Motor mit mehr Drehzahl und mehr Power. In unserem Fall haben wir einen sensorgesteuerten Motor mit 6,5 Turns verbaut. Dieser Motor erreicht eine Drehzahl von ca. 42000 Umdrehungen in der Minute. Schnell noch einen passenden Regler eingebaut und schon geht es mit dem Boliden auf Testfahrt. Sofort fällt auf, dass der Renner den Speed überhaupt nicht auf die Straße bringt. Der Kunststoff Mittelkardan eiert nur so vor sich hin, was kein Wunder ist, der Standard Bürstenmotor schafft gerade mal 17000 Umdrehungen und ist hierfür nicht ausgelegt.
Also wieder in die Werkstatt und die Aluminium Welle eingebaut. Außerdem wurden gleich alle Gleitlager durch Kugellager ersetzt und die normalen Federdämpfer durch CVA Öldruckstoßdämpfer ausgetauscht. Siehe da, das Fahrzeug ist viel leiser geworden und lässt sich vernünftig steuern. Bei der Geschwindigkeit und dem Beschleunigungsverhalten liegen zwischen Baukasten und dem jetzigen Modell Welten. Nichts desto trotz sind wir hier noch nicht am Ende.
Bei so hohen Geschwindigkeiten reicht das normale Lenkservo leider nicht mehr aus. Auch hier haben wir ein schnelleres Servo mit mehr Stellkraft verwendet. Außerdem bauen wir noch schnell einen 2S Hardcase Lipo ein und begeben uns wieder in die Frühlingssonne. Fahrzeug angeschaltet und Gashebel an der Funke gezogen. Man konnte förmlich das Lächeln im Gesicht sehen, da mit diesen Tuningmaßnahmen der kleine Renner einfach enorm Spaß macht. Das Auto lässt sich sehr gut steuern und bleibt auch in den Kurven sehr spurneutral und versetzt nicht beim Einbremsen.

Fazit:

Bei einem Umbau eines normalen Tamiya Baukastens sollten die Mittelkardan, die Stoßdämpfer, die Gleitlager und das Lenkservo ausgetauscht werden um dann die Möglichkeit zu haben, verschiedene Motoren und Regler Kombinationen einbauen und vor allem fahren zu können. Sicherlich ist dieses Fahrzeug dann immer noch nicht mit den Renn Boliden verschiedener Hersteller konkurrenzfähig aber dafür ist ein TT-01 auch nicht konzipiert. Diese Basis Tamiya Modelle sollen vor allem Spaß beim Bauen, optimale Haltbarkeit und enormen Spaß für den Freizeit und Hobbyfahrer bieten.

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